Diese Wissenschaftler*innen waren 2024 dabei

Beim Salon der Wissenschaft am 15. Mai 2024 waren eine Vielzahl von Wissenschaftler*innen aus den verschiedensten Forschungseinrichtungen in der Region Braunschweig dabei. Von Kunst über KI, Mobilität oder Tierwohl – hier waren viele Fachrichtungen vertreten. Jede*r dieser Wissenschaftler*innen bot beim Salon der Wissenschaft Vier-Augen-Gespräche an, die von den Besucher*innen gebucht werden konnten. Einige vorab ausgewählte Gespräche konnten zudem über Kopfhörer von weiteren Besucher*innen verfolgt werden.

Auf dieser Seite können Sie sich über die Wissenschaftler*innen informieren, die beim Salon der Wissenschaft 2024 dabei waren.

WER IST DABEI?

Dr. Sarah Babin

Wie kann zeitgemäße Vermittlung im Museum heute aussehen?
Leiterin des Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagements am Herzog Anton Ulrich-Museum
"Im Zeitalter nachlassender Allgemeinbildung stellt die Vermittlung „Alter Kunst“ Museen vor viele Herausforderungen: Museen gelten als altbacken und langweilig. Was wollen die Besucher*innen heutzutage sehen? Wie könnte zeitgemäße Vermittlung aussehen? Sind digitale Vermittlungsangebote innerhalb und außerhalb des Museums der Schlüssel?"
Weitere Informationen

 © privat

Prof. Dr. Matthias Bücker

Lässt sich der Boden unter unseren Füßen durchleuchten?
Juniorprofessor für Urbane Geophysik an der TU Braunschweig | Junge BWG
"Die moderne Stadt ist ein komplexes Gefüge – nicht nur über, sondern auch unter der Oberfläche. Wo verlaufen Versorgungsleitungen und wo lauern mögliche Gefahren wie Blindgänger? Wie steht es um das Grundwasser unter der Stadt und wie können wir es schützen? Antworten auf diese Fragen können oft allein durch (geo)physikalische Messungen gefunden werden – ohne Schaufel oder Bohrgerät."
Weitere Informationen

 © Liseth Pérez

PD Dr. Christiane Baschien

Warum sind Pilze wichtig für unsere Gesundheit?
Kuratorin für Pilze am Leibniz-Institut, DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
"Wir sind allgegenwärtig umgeben von Pilzen. Unsere Nahrung, die uns umgebene Natur, alte und neue Medikamente, unsere Wohnungen: Überall begegnen wir Pilzen und ihren Produkten. Pilze sind eine faszinierende Gruppe, die ein eigenes Reich innerhalb der Organismen bildet. Sie verfügen über spezielle Eigenschaften, die ihnen ermöglichen auch die entlegensten Winkel der Welt zu besiedeln."
Weitere Informationen

 © DSMZ

Prof. Dr. Peter Burschel

Quo vadis Forschungsbibliothek?
Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
"Es geht um eine Positionsbestimmung in perspektivischer Absicht, die davon ausgeht, dass "Forschungsbibliothek" heute mehr denn je neu gedacht werden muss. Konzepte, die dabei eine Rolle spielen sollen, sind "Anti-Bibliothek", "Laboratorium", "Datenraum" und "Problembibliothek"."
Weitere Informationen

 © HAB

Dr. Julia Boehme

Wie reagiert unser Immunsystem auf Atemwegserreger?
Wissenschaftlerin in der Arbeitsgruppe Immunregulation am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
"Wir sind ständig Krankheitserregern ausgesetzt und üblicherweise merken wir davon kaum etwas. Woran liegt das? Wir untersuchen, wie das Immunsystem uns gegen Atemwegserreger schützt und was kurz- und langfristige Konsequenzen von Atemwegsinfektionen sein können. Dieses Verständnis ist wichtig für die (Weiter)Entwicklung von Strategien zur Vorbeugung sowie Behandlung von Atemwegsinfektionen."
Weitere Informationen

 © Verena Meier

Dr. Marcus Clauß

Tierschutz UND Umweltschutz in der Tierhaltung: Geht das überhaupt?
Wissenschaftler am Thünen-Institut für Agrartechnologie
"Offenställe und Freilandhaltungen bieten mehr Platz, Bewegung und frische Luft für Rinder, Schweine und Hühner, aber auch weniger Möglichkeiten, die schädlichen Emissionen aus der Tierhaltung zu reduzieren. In konventionellen Haltungssystemen können Geruch, Ammoniak, Feinstaub und Bioaerosole durch Abluftreinigungsanlagen deutlich gemindert werden. Bei den alternativen Haltungssystemen geht das nicht so einfach."
Weitere Informationen

 © privat

K. Paula Gauß

Welche Historisierungsprozesse von Kunst lassen sich an der Pop Art lesen?
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
"Welche Künstler*innen wurden mit dem Etikett Pop-art belegt und welche Galerien haben sie vertreten? Welche Museen haben sie gezeigt und aufgewertet? Welche Strategien hatten Pop-art Künstlerinnen im Gegensatz zu Pop-art Künstlern? Kann Pop-art als konsumkritisch und subversiv betrachtet werden oder ist der Vorwurf berechtigt, sie sei affirmativ und fetischisiere käufliche Waren berechtigt?"
Weitere Informationen

 © Paula Gauß

Dr. Heike Gerighausen

Wie können Satellitendaten helfen, die Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen?
Leiterin der Arbeitsgruppe Fernerkundung und Sensorik am JKI-Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde
"Etliche Beobachtungssatelliten umkreisen regelmäßig die Erde und zeichnen wertvolle Daten auf. Richtig ausgewertet, lassen sich daraus Informationen zum Zustand und zur Veränderung unserer Agrarflächen ermitteln. Wie sich Kulturart, Fruchtfolge, Pflanzenwachstum, Nährstoffversorgung, Erträge, Krankheitsbefall oder auch Bodenart und -zusammensetzung aus dem All bestimmen lassen, wird am JKI erforscht."
Weitere Informationen

 © privat

Maren Gruß

Hilft ein Chatbot bei der Krisenkommunikation im radiologischen Notfall?
Wissenschaftliche Referentin am Bundesamt für Strahlenschutz
"Im radiologischen Notfall möchte die Bevölkerung sofort wissen, ob sie sicher ist und wendet sich z.B. an das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). In Krisensituationen stellt die enorme Menge an Anfragen das BfS vor Herausforderungen. Eine automatisierte Beantwortung durch einen Chatbot kann die Krisenkommunikation unterstützen und dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung entgegenkommen."
Weitere Informationen

© privat

Prof. Dr.-Ing. Markus Henke

Wie kann man mit elektrischen Antrieben Flugzeuge und Fahrzeuge effizient und zuverlässig antreiben?
Leiter des Instituts für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen an der TU Braunschweig
"Im Rahmen des Exzellenzclusters SE2A untersuchen viele Institute der TU Brauschweig in Kooperation mit Partnern interdisziplinär wesentliche Aspekte zur Elektrifizierung von Luftfahrtanwendungen. Hierbei spielen elektrische Maschinen als Flugzeugantrieb eine wesentliche Rolle. Sie müssen effizient, leicht und zuverlässig entworfen werden und im Betrieb sicher arbeiten."
Weitere Informationen

 © J. Franzki / IMAB

Dr. Guido Hora

Wie passt das Fraunhofer IST zum Helmstedter Braunkohlerevier?
Business Development und Strategie am Fraunhofer IST
"In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH und weiteren regionalen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gründet das Fraunhofer IST ein Innovationszentrum in Helmstedt. Neue Projekte zu Technologien und Dienstleistungen für die Energiewende, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige digitale Landwirtschaft sollen etabliert werden und so die regionale Wertschöpfung steigern."
Weitere Informationen

 © Ellen Hora

Dr. Stefan Kothe

Automatisiertes Fahren – Vertrauen oder Skepsis?
Koordinator für vernetzte Mobilität an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
"Würden Sie heute Abend mit einem automatisiert fahrenden Taxi nach Hause fahren? Oder wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie sich die Autobahn mit autonomen Lastwagen teilen müssten? Sorgt diese skizzierte Zukunft der Mobilität für mehr Sicherheit und Komfort auf den Straßen? Oder ist sie nur eine neue, technische Spielerei? Und welche Rolle spielt die PTB dabei? Lassen Sie uns darüber sprechen."
Weitere Informationen

© PTB

Dr. Alexander Leymann

Sind elektromagnetische Felder gesundheitsschädlich?
Wissenschaftlicher Referent am Bundesamt für Strahlenschutz
"Elektromagnetische Felder umgeben uns überall im Alltag. Sie treten beim Telefonieren mit dem Handy oder beim Betrieb elektrischer Geräte auf. In Umfragen geben etwa 20 Prozent der Bevölkerung an, sich Sorgen über mögliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu machen. Lassen Sie uns darüber sprechen, wie das Bundesamt für Strahlenschutz aufgrund der Studienlage das Risiko einschätzt."
Weitere Informationen

 © bundesfoto, Nikolai Schmidt

Prof. Dr.-Ing. Andreas Ligocki

Wie können sich die Bäume der Zukunft selbständig mit Wasser versorgen?
Professor für Konstruktion an der Ostfalia Hochschule
"Seit einigen Jahren sind Kommunen gezwungen, städtisches und kommunales Grün intensiv mit Wasser zu versorgen, um Trockenschäden an den Pflanzen - insbesondere den Stadtbäumen - vorzubeugen. Statt der manuellen Tätigkeit des Bewässerns mit Tankwagen und Schlauch können auch "smarte" Technologien zum Einsatz kommen. Wie kann die Zukunft von Stadtgrün aussehen? Wie kann die Digitalisierung hier einen Mehrwert erbringen? Welche Aufgabe können Bürger*innen an dieser Stelle übernehmen?"
Weitere Informationen

 © privat

Oliver Meisenberg

Wie gelangt Radioaktivität in den menschlichen Körper?
Leiter des Fachgebiets Inkorporationsüberwachung am Bundesamt für Strahlenschutz
"Jeder Mensch besitzt radioaktive Stoffe in seinem Körper. Es handelt sich dabei einerseits um natürliche radioaktive Nuklide, die es schon immer auf der Erde gibt, andererseits um künstliche radioaktive Nuklide wie Caesium-137, das in manchen Gegenden immer noch von dem Unfall von Tschernobyl vorhanden ist. Lassen Sie uns über die Quellen davon sowie über Möglichkeiten der Messung sprechen."
Weitere Informationen

 © privat

Anna Mosemann

Wie kann Ableismus in Kunst- und Kulturinstitutionen abgebaut werden?
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
"In vielen Aspekten ist „Behinderung“ nach wie vor defizitär besetzt. Gerade in Vermittlungsangeboten, wie in Kunst- und Kulturinstitutionen, greift häufig der Care-Gedanke. Seltener wird mit diversen Communities direkt agiert, häufiger über sie publiziert und gesprochen. Als neurodiverse Wissenschaftlerin frage ich mich, wie können Zugänge überdacht und geschaffen werden? Wo sind blinde Flecken?"
Weitere Informationen

 © privat

Prof. Dr. Franziska Neumann

Hat Abfall eine Geschichte und wenn ja, welche?
Juniorprofessorin am Institut für Geschichtswissenschaft an der TU Braunschweig
"Abfall ist gewissermaßen so alt wie die Menschheit selbst. Wenn Menschen zusammenleben, bleibt zwangsläufig irgendeine Art von Rest übrig: Fäkalien, Mist und Asche aber auch kaputtes Geschirr oder Lumpen. Der Blick auf den Müll in der Vergangenheit sagt uns viel über die nicht immer ganz einfache Beziehung zwischen Menschen und Resten und über die historische Vielfalt im Umgang mit Abfall."
Weitere Informationen

 © Markus Hörster/TU Braunschweig

PD Dr. Meina Neumann-Schaal

Wie können Bakterien miteinander und mit uns sprechen?
Leiterin der Abteilung Services am Leibniz-Institut, DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
"In und auf unserem Körper leben mehr Bakterien als wir selber Zellen haben. Dieses Mikrobiom ist wichtig für unsere Gesundheit. Es hilft uns zum Beispiel gegen Krankheitserreger und bei der Verdauung. Unser Körper und die Bakterien kommunizieren dabei mit kleinen chemischen Molekülen mit uns und untereinander. Forschende weltweit arbeiten daran, diese Kommunikation zu entschlüsseln."
Weitere Informationen

 © DSMZ

Dr.-Ing. Sonja Pratzler

Solange es noch Verbrenner gibt - Wie messen wir die Schadstoffe im Abgas?
Leiterin der Arbeitsgruppe "Verkehrsemissionen" an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
"Bei der Verbrennung von Kraftstoffen entstehen Schadstoffe, unter anderem Rußpartikel. Um die Anzahl der Partikel zu messen, brauchen wir geeignete Messgeräte und Methoden, diese zu prüfen. Partikelzähler sind seit dem letzten Jahr in vielen Kfz-Werkstätten zu finden. Was muss so ein Zähler eigentlich können? Was hat sich seit dem Diesel-Abgas-Skandal geändert? Und was hat die PTB damit zu tun?"
Weitere Informationen

 © privat

Prof. Dr. Ina Schiering

Wie kann die Digitale Transformation sicher umgesetzt werden?
Professorin für Security und Privacy an der Ostfalia Hochschule, Center for Digital Technologies (DIGIT)
"Der Einsatz von vernetzten IoT Sensoren, die Analyse der Daten und abgeleitete Aktionen sind die Basis der Digitalen Transformation. Das ermöglicht es im Rahmen des Klimawandels mehr aktuelle Informationen über Ressourcen wie den Wald oder auch Wasserkreisläufe zu erhalten. Wie können dabei Risiken aus den Bereichen Sicherheit und Datenschutz adressiert und Vertrauen geschaffen werden?"
Weitere Informationen

 © Sebastian Schollmeyer

Dr. Tobias Robert

Wie kann man Lacke und Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen?
Wissenschaftler im Bereich biobasierte Polymerharze am Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut
Seit Beginn der industriellen Revolution werden Klebstoffe und Lacke fast komplett aus Erdöl hergestellt. In den letzten Jahren besteht vermehrtes Interesse an Produkten dieser Art aus nachwachsenden Rohstoffen. Am Fraunhofer WKI forschen wir an innovativen biobasierten Polymerharzen für Klebstoffe, Lacke und andere Anwendungen. Sind diese genauso gut und wirklich umweltfreundlich?
Weitere Informationen

 © privat

Dr. Matthias Springborn

Antisemitismus im Schulbuch?
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI)
"Um Inhalte schulischer Bildungsmedien werden traditionell heftige Diskussionen geführt, geht es doch um Medien, welche das Weltbild der heranwachsenden Generation maßgeblich mitprägen. Die Frage, ob es Antisemitismus in aktuellen deutschen Schulbüchern gibt, war in den letzten Jahren medial besonders präsent. Das GEI hat hunderte Schulbücher analysiert und konkrete Handlungsbedarfe formuliert."
Weitere Informationen

 © Leibniz-Institut für Bildungsmedien | GEI

Dr. Nora Roesky

Warum sollten wir künftig mit torffreien Blumenerden gärtnern?
Wissenschaftlerin zum Themenkomplex Torfersatzstoffe am JKI-Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und urbanem Grün
"Wenn es gelingt, den Anteil von Torf im Gartenbau zu reduzieren, der in Kultursubstraten wie Blumenerden genutzt wird, trägt dies aktiv zum Schutz der Moore und so zum Klimaschutz bei. Durch die Nutzung von Torfersatzstoffen wird dem Torfabbau vorgebeugt und neue heimische nachwachsende Rohstoffe erschlossen. Allerdings kann kein Ersatzstoff Torf 1:1 ersetzen, weshalb am richtigen Mix geforscht wird."
Weitere Informationen

 © J. Kaufmann/JKI

Dr. Annett Steinführer

(K)ein schöner Land?
Wissenschaftlerin am Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen
"Sind ländliche Räume abgehängt oder vital? Gibt es sie überhaupt noch in einer so urbanisierten Gesellschaft wie Deutschland? Und wie erleben verschiedene soziale Gruppen den Wandel ihrer Dörfer und Kleinstädte? Mit empirischer Sozialforschung, die die Menschen vor Ort in den Blick nimmt, lässt sich so manch stereotype Vorstellung aufbrechen und ein realistischeres Bild vom "Landleben" zeichnen."
Weitere Informationen

 © Thünen-Institut

Prof. Dr. Matthias Tamm

Was machen eigentlich Katalysatoren?
Leiter des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie an der TU Braunschweig | Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
"Katalysatoren ermöglichen und beschleunigen chemische Reaktionen, indem sie den Energieaufwand verringern, den Moleküle benötigen, um miteinander zu reagieren. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Natur und der chemischen Industrie, wobei ihre enorme ökonomische Bedeutung in der immensen Wertschöpfung der mit Katalysatoren erzeugten Produkte liegt, die alle Bereiche unseres Lebens durchdringen."
Weitere Informationen

 © privat

Dr. Andreas Weich

Wie verändert generative KI als Bildungsmedium schulischen Unterricht?
Leiter der Abteilung Mediale Transformation am Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI)
"Durch den Einsatz in der Schule werden generative KI-Technologien zu Bildungsmedien, die eine Grundlage für das Lehren und Lernen, aber auch das soziokulturelle Gefüge in der Klasse bilden. Für welche Zwecke werden sie genutzt? Welche Praktiken haben sich im Umgang mit generativer KI in der Schule etabliert? Welche Anforderungen wurden dabei an Lehrende und Lernende gestellt?"
Weitere Informationen

© Stephanie Weich

Dr. Bärbel Tiemeyer

Moore wiedervernässen: Wie geht das eigentlich?
Wissenschaftlerin am Thünen-Institut für Agrarklimaschutz
"Lebende Moore sind das einzige Ökosystem, das der Atmosphäre über Jahrtausende Kohlendioxid entziehen und als Torf akkumulieren kann. Lebende Moore sind in Deutschland allerdings selten, weil der Großteil für land- und forstwirtschaftliche Nutzung oder Torfabbau entwässert wurde. Diese entwässerten Moore sind große Emissionsquellen, ihre Wiedervernässung kann einen großen Beitrag zum Klimaschutz beitragen.
Weitere Informationen

 © Michel Bechtold

Dr. Ulrike Wendt-Sellin

Wie können wir jüdische Geschichte im Museum ausstellen?
Leiterin Neuzeit, Jüdische Geschichte am Braunschweigischen Landesmuseum
"Themen, die mit jüdisch-deutscher Geschichte verbunden sind, haben nicht erst seit den Ereignissen, die mit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begannen, große Relevanz und Aktualität erhalten. Zu den Herausforderungen, denen sich Jüdische Museen in Deutschland stellen müssen, gehört es, die Erinnerung an eine lange gemeinsame, jüdisch-deutsche Geschichte zu bewahren, das Wissen um Objekte, Entwicklungen und Akteur*innen zu vermitteln und gleichzeitig offen für die Perspektiven und Diskurse der Gegenwart zu sein."
Weitere Informationen

Kathrin Karola Viergutz

Wie bewegen wir uns durch die Stadt?
Mobilitätsforscherin am Institut für Verkehrssystemtechnik am DLR
"Wie wollen wir zukünftig mobil sein? Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem E-Scooter, dem Auto oder mit Bus und Bahn - Mobilität prägt unseren Alltag. Als Mobilitätsforscherin entwickelt Kathrin Viergutz zukunftsfähige Mobilitätskonzepte, die einfach und bequem von allen Menschen genutzt werden können und dabei nachhaltig sind."
Weitere Informationen

 © privat

Dr. Mareike Wiese

Wie sollte eine Klima-Ausstellung in einem Science Center aussehen?
Kuratorin am Science Center phaeno
"In Science Centern können Besucher*innen an naturwissenschaftlichen Exponaten experimentieren. Im phaeno werden in diesen Experimenten hauptsächlich echte Phänomene gezeigt und teilweise durch Kunstwerke ergänzt. Die klassische Physik kann so entdeckt werden. Aber wie kann eine Phänomen-basierte Ausstellung zum komplexen Thema Klima aussehen? Wie sollten die Exponate eventuell ergänzt werden?"
Weitere Informationen

 © phaeno

TRAFO Hub

Sophienstraße 40
38118 Braunschweig

15. Mai 2024

Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 18:30 Uhr

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen